FAQ

Was ist eine Stationsparty?

– Eine Stationsparty ist ein Zusammentreffen spontaner, interessierter Leute. Das Mitmachen steht jedem frei, es handelt sich um eine offene Veranstaltung. Das Prinzip ist einfach: Man fährt zu einem machmal zufällig ausgewählten, manchmal geplanten, aber dennoch vorher geheimen Ort in Berlin, angegeben durch die ausgeloste oder gewählte Station. Dort verlebt man dann (meist ungeplant) lustige Stunden mit Aktivitäten, die vorher nicht genau feststehen.

Wie werden die Stationen ausgesucht, wenn sie zufällig bestimmt werden?

– Die Organisatoren haben eine Liste mit allen S-Bahn-, U-Bahn-, Bus-, Tram- und Fährhaltestellen von Berlin. Aus dieser Liste wird per elektronischer Zufallsfunktion die Station erwählt.

Wann wird die Station ausgesucht?

– Die Station wird im Voraus ausgelost oder gewählt, allerdings bleibt sie bis zum entsprechenden Abend geheim, nur die Organisierenden wissen davon und können somit, falls ein Anlass besteht, auch ggf. was vorbereiten.

In welcher Taktung finden die Stationspartys statt?

– Im Sommer alle 8 Tage, im Winter alle 13. Außerdem gibt es eine ca. 10wöchige Winterpause.

Ist Stationsparty so etwas wie „Haltestellensaufen“?

– Ganz klar: Nein!!!

1. Wir bleiben nicht an der Haltestelle, sondern unternehmen etwas in der Nähe der Haltestelle, wobei oft jedoch vorher noch nicht mal klar ist, was es da gibt.

2. In den Sommermonaten sind Biergärten zwar sehr attraktiv und werden häufiger mal einvernehmliches Ziel der Reise, aber auch Parks waren schon einige Male das Ziel der Wahl. Sportliche Aktivitäten stehen stets offen, wenn vorhanden, sind jedoch optional, da nicht alle sich beteiligen wollen und dies auch nicht müssen. Essengehen war bisher auch stets eine mögliche Option, die sich schon mehrmals manifestierte. Auch Kinos, Theater oder Museen können aufgesucht werden, insofern die Umgebung das hergibt.

Wie erfahre ich von den Stationspartys?

– Auf der Homepage wird der Treffpunkt der nächsten Party immer angekündigt, ebenso in der entsprechenden Stationsparty-Gruppe bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken. Hier finden sich teilweise auch Rückblicke auf vergangene Events.

Ist der Treffpunkt das Ziel der Party?

– Nein, der Treffpunkt befindet sich in der Regel in Berlins Innenstadtbereich (Zone A), meist eine Station, an der mehrere Linien fahren und die somit gut erreichbar ist. Der Treffpunkt ist nicht allzu weit vom Ziel entfernt. Man kann also aufgrund des Treffpunkts zumindest das mögliche Zielgebiet etwas einschränken.

Was bedeuten Zusätze wie „Spezial“ oder „Extra“ wie beispielsweise bei der 4. oder 5. Stationsparty?

– „Spezial“ ist der Ausdruck dafür, wenn die Stationsparty bereits am späten Vormittag/zur Mittagszeit startet. Dies ist an jedem Sonntag, an Vorwerktagsfeiertagen und evt. an manchen Samstagen der Fall. Hier trifft man sich, um gemeinsam eine Brunch-/Mittagsessens-/Frühstücks-Location aufzusuchen. Anschließend kann man noch ein Tagprogramm gestalten, wie es an Abenden eher nicht machbar wäre. Andere Zusätze wie „Extra“ markieren eine Besonderheit an dieser Party, zur 5. ist dies der Geburtstag eines der Organisatoren gewesen. In diesem Fall werden mehr Dinge vorbereitet und vororganisiert als an einer normalen Stationsparty, zu welcher auch die Veranstalter vorher keinen blassen Schimmer haben, wo man genau landen wird.

Kostet die Stationsparty etwas?

– Nein, nur Eure Selbstverpflegung. Ihr solltet soviel Geld dabei haben, um in einem gewissen Rahmen flexibel zu sein. Ein Restaurantbesuch, eine Runde Bowling oder auch eine Eintrittskarte in ein Theater sollte spontan von jedem selbst finanzierbar sein.

Was muss ich noch zur Stationsparty mitbringen?

– Gute Laune und Spontanität. Nur wenn bereits vorher angekündigt, entsprechende weitere Utensilien (je nach Angabe z.B. Parkdecken, Badekleidung etc.)

Zu welchem Zweck finden die Stationspartys statt?

– Sie finden aus Spaß an der Freude, aus Neugier und zur Erkundung von unbekannten Ecken von Berlin statt. Stationsparty ist KEIN kommerzielles Projekt. Wir als Organisatoren verdienen nichts daran.